Datenbanken für die Familienforschung

Sie sind hier: VFFOW - Über Grenzen hinweg Wurzeln finden » Datenbanken

Hier beginnen unsere Forschungen

Ein Ziel des Vereins ist es, Familienforscher bei der Informationsbeschaffung im Allgemeinen und bei der speziellen Suche nach Hinweisen zu Fundstellen von Personenstandsunterlagen und Archivgut zu unterstützen.

Etwas ganz Besonderes stellen in diesem Sinne die Datenbanken des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreussen (VFFOW) dar. Hier beginnen viele Familienforscher ihre Suche, und die meisten werden bei uns fündig.

Dazu musst du nicht Mitglied unseres Vereins sein. Doch als Mitglied (Jahresbeitrag 41,- €) hast du noch viele weitere Vorteile - und zur Unterstützung eine große Zahl von Spezialisten, die auf fast jede Frage in unserem Forschungsgebiet auch eine Antwort haben. Das hier sind unsere wichtigsten Online-Datenbanken, weitere sind in Vorbereitung:

Allensteiner Indexierungsprojekt - Mehr als 1 Million Datensätze

  • Das Allensteiner Indexierungsprojekt unter dem Dach des VFFOW - wichtiges Hilfsmittel auf der Suche nach Namen und Fundstellen digitalisierter Dokumente, Akten und Belege im Rahmen eines vereinsoffenen Mitmachprojektes als Gemeinschaftsarbeit interessierter Familienforscher.

    Am 18.09.2020 wurde der millionste Datensatz zugefügt, und da das Update erst ein paar Tage später in das Projekt eingespielt wurde, kamen noch einige Datensätze dazu. Zeit, noch einmal eine kleine Rückschau auf die Entwicklung des Projekts und das bisher Erreichte zu halten.

    2013 entstand die Idee, die Möglichkeiten der Digitalisierung in polnischen Archiven zu nutzen, um ein einfaches Arbeitsmittel für die Forschung in unserem Forschungsgebiet für einen bestimmten Zeitraum für die Familienforschung nutzbar zu machen.

    Hierzu mussten die vorliegenden Digitalisierungen der Standesamtsregister indiziert werden, um eine schnelle Namenssuche zu ermöglichen.

    Dieser Zeitraum umfasst den Beginn der Einrichtung von Standesämtern im Jahr 1874 bis zum Ende des WK II. mit dem Ziel der Sicherung eines Kulturgutes, das durch Flucht und Vertreibung vielfach verloren ging bzw. bis in die 1990 Jahre kaum nutzbar war.

    Neben vielen bestehenden Datenbanken, Einwohnerverzeichnissen, Ortsfamilienbüchern, die alle ihre Berechtigung haben, sollte unsere neue Datenbank weitere Zeiträume der Geschichte abdecken. Was war also neu am Projekt der Indizierung vorhandener veröffentlichter Register?

    Am Anfang bestand das Projekt aus wenigen Registern aus 30 Standesämtern des Forschungsgebietes, die in den Folgejahren erheblich erweitert und auf weitere Archive ausgeweitet wurden und heute eine Anzahl von 359 Standesämtern mit 26.879 Dokumenten und 974.026 Digitalisaten aus 4 Archiven (Allenstein, Lyck, Marienburg und Bromberg) umfasst. Weitere Bestände aus kirchlichen und staatlichen Institutionen sind zwischenzeitlich hinzugekommen.

    Dazu kommen weitere Standesamtsbestände aus Quellen, die aus Beständen des polnischen PGT Vereins über die „Metryki“ Verlinkung erreichbar sind. Viele erinnern sich noch an die Anfänge unseres Indexierungsprojektes. 2017 erfolgte eine Weiterentwicklung des Projekts durch den Zusammenschluss mit der von unserem Vereinsmitglied Clemens Draschba erstellten Plattform. Jetzt erhielt die Projektseite ihre heutige Struktur und ist zwischenzeitlich über den Verein hinaus bekannt geworden. Diese mittlerweile auch als "Leuchtturmprojekt" bezeichnete Datenbank ist für viele Familienforscher ein nützliches und hilfreiches Arbeitsmittel geworden. Näheres zur Geschichte des Projekts findet ihr hier.

    Den bis dato meistens ungenannten Helfern, ohne deren oftmals kriminalistischen Spürsinn und Beharrlichkeit die Million niemals erreicht worden wäre, gilt auch heute unser herzliches Dankeschön. Ein internationales Team von Bearbeitern hat rund um die beiden Initiatoren Bernhard Ostrzinski und Clemens Draschba dieses Projekt auf dem Weg bis zur ersten Million begleitet und wird hoffentlich auch in Zukunft mit Fleiß und Ausdauer dabei sein.

    Im Namen des gesamten Vereinsvorstandes, seiner Beisitzer und Mitglieder sagen wir Danke. Und das ist auch der Tenor der uns erreichenden Rückmeldungen vieler Nutzer. Nur gemeinsam kann ein solches Projekt zum Erfolg geführt werden!

Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken. An dieser Stelle findest du eine Auflistung weiterer online verfügbarer Datenbanken, die ebenfalls schwerpunktmäßig unser Forschungsgebiet Ost- und Westpreußen beinhalten:

So wie jeder noch so lange Weg mit dem ersten Schritt beginnt, so fängt auch unsere Liste klein an:

Datenbanken, in denen du online recherchieren kannst

erste Fassung Online-Datenbanken

"Leuchtturmprojekt" heutige Fassung