Tipps und Hinweise zur Familienforschung

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Wie beginne ich mit der Familienforschung?

Woher stammt meine Familie? Wer waren meine Urgroßeltern? Wo haben sie gelebt und was haben sie erlebt? Mit dieser Anleitung zur Familienrecherche möchte die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung eine Hilfestellung zur Beantwortung dieser Fragen bieten. Die Handreichung gibt einen Überblick über eine sinnvolle Vorgehensweise und nennt zentrale Kontakte und Anlaufstellen. Der Fokus liegt dabei auf Recherchen von Familiengeschichten aus den ehemaligen preußischen Ostprovinzen und den deutschen Siedlungsgebieten in Mittel-, Südost- und Osteuropa.

Hier ist die Anleitung für die Anfänger unter uns: Woher stammt meine Familie? (mit Download-Möglichkeit)

Es gibt seit Juni 2019 eine neue Ausgabe der Zeitschrift "Familienforschung". Sie wird alle zwei bis drei Jahre neu aufgelegt und ist ein sehr gutes "Standardwerk" mit aktuellen Themen für die Familienforschung. Der Preis beträgt 9,80 EUR zuzüglich Porto (der Bezug ist im Jahresbeitrag für Mitglieder des Vereins für Computergenealogie inbegriffen). http://wiki-de.genealogy.net/Magazin_Familienforschung. Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis dieses grundlegenden Werks.

Auf den folgenden Seiten geben wir Tipps sowohl für angehende Familienforscher als auch für diejenigen, die sich schon längere Zeit mit diesem spannenden Thema beschäftigen. In den vergangenen Jahren hat sich für uns Familienforscher enorm viel verändert: Archive (und hier sind die polnischen Archive als Vorreiter zu nennen) stellen viele Dokumente in digitalisierter Form öffentlich (teilweise aber nur gegen Bezahlung) zur Verfügung. Und dieser Trend geht sicherlich in den nächsten Jahren weiter.

Aber auch hier gilt - übernehmen Sie keine Daten ungesehen (d. h. ohne Vergleich mit der Originalquelle) in ihren Familienstammbaum. Ob es sich hierbei um mündliche Überlieferungen oder Angaben in Datenbanken handelt, spielt keine Rolle. Nur das, was mit Hilfe einer Originalquelle verifiziert werden kann, sollte als gesichert angesehen werden. Allein durch häufige Namensgleichheiten im Forschungsgebiet kann es unter Umständen zu fehlerhaften Einträgen im eigenen Stammbaum kommen.