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Schloss Steinort - die Rettung eines Kulturdenkmals

Schloss Steinort in Masuren ist ein Paradebeispiel für die Rettung eines über Jahrhunderte existierenden Herrenhauses in Ostpreußen. Graf Heinrich von Lehndorff war der letzte Herr auf Schloss Steinort. Er war am 20.07.1944 an dem letztendlich gescheiterten Stauffenberg-Attentat auf Adolf Hitler beteiligt und wurde kurz darauf in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Die ehemalige ostpreußische Gutsanlage war Jahrzehnte dem Verfall preisgegeben und steht nunmehr seit einigen Jahren wieder im Fokus internationaler Bemühungen zur Rettung dieses Kulturdenkmals. Dr. Gaby Huch, Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft hat bereits 2019 im Ostpreußischen Landesmuseum einen Vortrag zum Thema "Eleonoras Schloss. Ein Rundgang durch die Geschichte Steinorts und der Grafen von Lehndorff" gehalten.

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaft hat mit einer Online-Edition ..."das Material des Guts- und Familienarchivs der Grafen von Lehndorff-Steinort nicht nur virtuell erstmals wieder zusammengeführt, sondern durch die wissenschaftliche Erschließung werden inhaltliche Zusammenhänge hergestellt. Einleitende Texte geben Einblicke in das Projekt, den Untersuchungsgegenstand und die Fragestellungen, die Überlieferungslage der Quellen und zugrunde gelegten Editionsprinzipien.
Eine Vielzahl von Recherche- und Auswertungsmöglichkeiten und verschiedene Register ermöglichen ein komfortables Arbeiten mit Dokumenten und Briefen. Zusätzlich aufgenommen wurden Abbildungen wie Baupläne, Karten, Gemälde, Fotos, die eine Bereicherung der schriftlichen Überlieferung darstellen. Eine Bibliographie themenspezifischer Literatur sowie der Zugriff auf die Findmittel der Archive in Olsztyn und Leipzig und auf ein durch die Bearbeiterin erstelltes vorläufiges Findmittel in Berlin sind über die Website abrufbar. "
[Quelle: Internet-Blog Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung - Institut der Leibniz-Gemeinschaft. https://www.herder-institut.de/blog/2021/01/12/lebenswelten-der-grafen-von-lehndorff-steinort/ . Zuletzt überprüft am 03.04.2022]

Die vorgenannte Online-Edition ist über die Website https://lebenswelten-digital.bbaw.de/ direkt erreichbar.

Auch die nachfolgende Dokumentation ist sehens- und hörenswert:


So unterhaltsam kann Geschichte sein!

In knapp 7 Minuten erzählt der von ARTE als Teil des französisch/deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks produzierte Filmbeitrag die Geschichte Preußens. So unterhaltsam kann Geschichte sein!

Dokumentarfilm "Verlorene Dörfer in Masuren"

In einem preisgekrönten deutsch-polnischen Kooperationsprojekt des Gerhart-Hauptmann-Hauses haben Studierende aus Düsseldorf und Allenstein / Olsztyn im Sommer 2017 zwei Friedhöfe der verlorenen Dörfer Klein und Groß Pasken / Paski Małe i Wielkie in Masuren unter Leitung unseres Vereinsmitglieds Dr. Sabine Grabowski (Mail: grabowski@g-h-h.de) wieder sichtbar gemacht und das Schicksal ihrer früheren Bewohner erforscht.

Der Filmemacher Daniel Raboldt hat die Arbeiten in den masurischen Wäldern und die Recherchen in den Archiven mit der Kamera in beeindruckender und einfühlsamer Weise dokumentiert. Sein 2019 beim Polish International Film Festival mit dem Preis für die beste internationale Dokumentation ausgezeichneter Dokumentarfilm präsentiert ein außergewöhnliches internationales Begegnungsprojekt zwischen Rheinland und Masuren und lässt die beteiligten Akteure über ihre Erfahrungen sprechen. Den Reader zum Film als Download gibt es hier.

Die Dokumentation in der polnischen Fassung ist auch über Youtube zu finden.


Mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Sabine Grabowski und dem Regisseur Daniel Raboldt können wir Ihnen den preisgekrönten Dokumentarfilm "Verlorene Dörfer in Masuren" auf unserer Website präsentieren:


Fotografen vor dem Berliner Stadtschloss im Jahr 1907

Fotografen vor dem Berliner Stadtschloss im Jahr 1907

© Fotograf: Otto Haeckel [Bild-Nr. 146 aus der Sammlung von Repro-Negativen des Bundesarchivs in Koblenz, Inventar-Nr. Bild-1971-003-65

(Doku in HD) Die große Flucht (1/5) Der große Treck - Ein Fünfteiler unter Leitung des (TV-)Historikers Guido Knopp über die Geschichte von Millionen Deutschen, die am Ende des Krieges vor der heranrückenden Roten Armee unter schlimmsten Bedingungen fliehen mussten oder vertrieben wurden.
Mehr als eintausend Zeit- und Augenzeugen wurden interviewt, unter ihnen auch Russen, Polen und Tschechen. Recherchen in den ehemaligen Ostblockländern und die Einsicht in bislang verschlossene Archive haben diese Doku-Reihe begleitet, mit der ein Zeichen gegen das Vergessen und jede Vertreibung gesetzt wird.

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Westpreußen, Ostpreußen, Preußen - Was war das? Hajo Kruse lehrt uns den Unterschied zwischen Preußen und Deutschland - Ein kleiner und lehrreicher Arte-Film über Preußen, unterhaltsam und nicht allzu ernst.

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