Zitat des Tages

  • „Heimat ist für die meisten Menschen etwas, das vor aller Vernunft liegt und nicht beschreibbar ist.” (Marion Gräfin Dönhoff)

  • Ernst Wiechert: "Ja, ein großer Jäger war ich damals, und selten wohl war der Wald so sehr einem Kinde Haus und Hof wie mir. Moore lagen in ihm, deren fremdartige Namen schon etwas Lockendes und Bezauberndes für mich hatten: die Padolisken, die Jeschurkowkenbrüche, der Jektscharek, das Baranij Bjell." (aus: Wälder und Menschen, Langen Müller 2007)

  • „Niemand kann heute mehr hoffen, daß die verlorenen Gebiete je wieder deutsch sein werden. Wer anders denkt, der müßte schon davon träumen, sie mit Gewalt zurückzuerobern.”

    Ein Kreuz auf Preußens Grab
    Marion Dönhoff, DIE ZEIT, 20.11.1970

  • „Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß der höchste Grad der Liebe zur Heimat dadurch dokumentiert wird, daß man sich in Haß verrennt gegen diejenigen, die sie in Besitz genommen haben, und daß man jene verleumdet, die einer Versöhnung zustimmen.... Vielleicht ist dies der höchste Grad der Liebe: zu lieben ohne zu besitzen.”

    Kindheit in Ostpreußen
    Marion Dönhoff, 1988

NEWS


Virtueller Rundgang durch das Westpreussische Landesmuseum

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem virtuellen Rundgang durch das Westpreussische Landesmuseum? Den Anfang macht dabei ein Gang durch die Ausstellungsabteilung "Handel und Industrie". Diese virtuelle Entdeckungstour gibt einen Einblick in die mittelalterliche Hanse mit den Hansestädten Danzig, Elbing, Kulm und Thorn und reicht bis ins Industriezeitalter.

Lassen Sie sich inspirieren und folgen Sie diesem virtuellen Museumsrundgang.


Archäologie zu zweit: Forschung im ehemaligen Ostpreußen

Der Leitende Direktor der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, Prof. Dr. Dr. h.c. Claus von Carnap-Bornheim, spricht in der von den Landesmuseen initiierten Reihe "Archäologie zu zweit" mit Dr. Timo Ibsen über dessen archäologische Arbeit im ehemaligen Ostpreußen. Das Gebiet mit seinen großen Bernsteinvorkommen ist von einer dramatischen Forschungsgeschichte geprägt. Nähere Informationen zum Projekt sind über den Link akademieprojekt-baltikum.eu erhältlich.


Internationaler Forschungsdialog
Am 02. Dezember 2020 startete unser Dachverband DAGV in Kooperation mit der International German Genealogy Partnership (IGGP) den 1. IGGP-Forschungsdialog im Rahmen eines Online-Webinars. Hier bekam der VFFOW als erster Mitgliedsverein die Gelegenheit, sich und sein Forschungsgebiet Ost- und Westpreußen einem internationalen Publikum vorzustellen und die vielen Forschungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Über achtzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Europa, den USA, Brasilien und Australien hatten sich zugeschaltet.
Unser Vorstandsmitglied
Freya Rosan, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsförderung, führte mit einer Powerpoint-Präsentation in das Thema ein und beantwortete im Anschluss daran die Fragen der Teilnehmer. Auch die Möglichkeit, seine eigenen Forschungen zu vertiefen, im Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V. mitzuarbeiten und Mitglied zu werden, interessierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wir stellen hiermit jedem Interessierten die Präsentation sowohl in der deutschen Fassung als auch in der englischen Fassung zum Download zur Verfügung.


20.12.2020: Wieder online - Danziger Genealogische Tafeln

Patrizier, Bürger, Einwohner der Freien und Hansestadt Danzig in Stamm- und Namentafeln vom 14. - 18. Jh. (zusammengestellt von Dorothea Weichbrodt, geb. v. Tiedemann)
Zur Datenbank ->

Weiterlesen

15.12.2020 - Pressemitteilung der IGGP

Die International German Genealogy Partnership freut sich, ankündigen zu können, dass die International German Genealogy Conference 2021, die zuvor aufgrund der COVID-19-Pandemie als Präsenz-Veranstaltung abgesagt wurde, nun virtuell vom 17. Juli bis 24. Juli 2021 mit dem Thema "Researching Together Worldwide - Weltweit gemeinsam forschen" stattfinden wird.

Weiterlesen


Sonntag, 18. Oktober 2020

"Familiengeschichte - Ortsgeschichte - Regionalgeschichte" - Fortsetzung der beliebten Veranstaltungsreihe vom 05.02.2021 - 07.02.2021

Wie schon in den Jahren zuvor, bietet das Akademiezentrum Sankelmark unter dem Motto "Familiengeschichte - Ortsgeschichte - Regionalgeschichte" auch 2021 eine Fortsetzung dieser beliebten Veranstaltungsreihe. Das Wochenende vom 05.02.2021 - 07.02.2021 sollten sich alle Interessenten bereits jetzt vormerken.

Das genaue Veranstaltungsprogramm wird nach Aussage von Herrn Dr. Pletzing, der diese Veranstaltungsreihe seit Jahren in hervorragender Art und Weise organisiert und leitet, zur Zeit erarbeitet. Eine Anmeldung ist aber bereits jetzt möglich (zur Anmeldung).

Virtuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

Virtuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs Kassel

Im neuesten Newsletter des Kirchenbuchportals "Archion" heißt es:

"... Eine virtuelle Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs Kassel und der Deutschen Digitalen Bibliothek zeigt anhand der überlieferten Kirchenbücher und Kastenrechnungen, die als umfangreichste Quellen die Entwicklung unserer Gesellschaft nachvollziehen lassen, wie Migration der ständige Begleiter unserer Vorfahren, unseres heutigen Umfelds und auch unserer Nachfahren war, ist und sein wird. Und das ist gut so. ..."

In Zeiten wie diesen ist der Besuch von Museen und Ausstellungen teilweise nur begrenzt möglich - aber dank des Ausbaus der Digitalisierung ermöglicht es uns nunmehr das Landeskirchliche Archiv Kassel in Zusammenarbeit mit der Deutschen Digitalen Bibliothek mit der virtuellen Ausstellung "Migration und Mortalität in der Frühen Neuzeit" einen anderen Blick in die Geschichte.

Hier geht es zur Ausstellung.

Weiterlesen

MDR Zeitreise

MDR Zeitreise

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtete in jüngster Vergangenheit im Rahmen der Themenreihe "MDR Zeitreise" eindrucksvoll u. a. auch über die aus Königsberg/Preußen stammende Elfriede Rick.

Weiterlesen

Neues vom Staatsarchiv Allenstein (Olsztyn)

Neues vom Staatsarchiv Allenstein (Olsztyn)

Was machen Ahnenforscher, wenn sie nicht selbst im Archiv forschen können? Das Archiv kommt zu uns - das Staatsarchiv Allenstein (Olsztyn) präsentiert eine virtuelle Fotoausstellung und die Reisetagebücher der Wilhelmine Angelika Dönhoff.

Weiterlesen

Vor 100 Jahren - Volksabstimmung in Ost- und Westpreußen

Vor 100 Jahren - Volksabstimmung in Ost- und Westpreußen

Dr. Uwe Dempwolff, Historiker und Schriftleiter der Kreisgemeinschaft Osterode, hat für die "Osteroder Kreiszeitung" einen Beitrag zur Volksabstimmung 1920 verfasst, den er uns zur Veröffentlichung auf unserer Vereinswebseite freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Dieser Beitrag enthält weitreichende Hintergrundinformationen zum damaligen Geschehen auf beiden Seiten und ist frei von ideologischen Tendenzen. Der VFFOW dankt Herrn Prof. Dr. Dempwolff.

Der Text ist als Download auf der Webseite des VFFOW unter BIBLIOTHEK_Aufsätze verfügbar.

Kurt-G. Jörgensen: Familienforschung im Aufwind

Familienforscher Jörgenson hält Vortrag in Dänemark : Familienforschung ist auch bei uns im Aufwind - Die Datenbank "Archion" hat Anteil daran Auch in Dänemark besinnen sich immer mehr Menschen ihrer Wurzeln im ehemaligen Ost- und Westpreußen. Für Kurt-Günter Jörgensen, 2. Vorsitzender des renommierten Genealogievereins VFFOW e.V. aus Hamburg ist dies kein Wunder: "Nicht wenige Ostdeutsche, die in den beiden Weltkriegen ihre Heimat verloren haben, sind nach Skandinavien, insbesondere nach Dänemark gelangt und haben dort ein neues Leben begonnen", meint der erfahrene Familienforscher. Jörgensen: "Bisher war es für dänische Forscher schwierig, ihren Vorfahren in Deutschland nachzuspüren. Doch mit Online-Datenbanken wie Archion ist hier eine Wende eingetreten."

Neue Website des VFFOW am Netz

VFFOW.de: Ein altehrwürdiger Verein zeigt sein modernes Gesicht "Mehr als 40 Prozent aller Bundesbürger haben Verwandte mit Wurzeln im ehemaligen Ost- und Westpreußen. Die Wahrscheinlichkeit ist deshalb groß, dass auch du einige deiner Vorfahren auf dieser Site des VFFOW wiederfinden kannst." Mit dieser Aussage weckt der Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen (VFFOW) gleich zu Beginn seines neuen Web-Auftritts Neugier und Interesse.

Hugo Linck, der letzte Pfarrer von Königsberg

Als Mitglied der Bekennenden Kirche stand der Königsberger Pfarrer Hugo Linck (1890-1976) im Widerspruch zum NS-Regime. Trotz drohender Eroberung Ostpreußens durch die Rote Armee entschied er sich im Januar 1945 gegen die Flucht und blieb bei seiner Gemeinde. Seine Enkelin rekonstruierte die ergreifende Lebens- und Familiengeschichte dieses Mannes.

Eindrücke vom Schwedischen Genealogentag in Borås

Mehr als 5.000 zahlende Besucher zählten die Organsiatoren des Genealogentags am 24. Und 25. August 2019 im schwedischen Borås.

Neu: Online-Visa für das Kaliningrader Gebiet

Seit dem 1. Juli dieses Jahres dürfen Bürger aus Deutschland und 52 weiteren Ländern das Kaliningrader Gebiet mit Online-Visa besuchen. Solche Visa sind 30 Tage lang gültig – beginnend an dem Tag, an dem der Antragsteller einen positiven Bescheid erhält. Ein Online-Visum berechtigt ihn, bis zu acht Tage im Gebiet um das ehemalige Königsberg zu bleiben. Anschlussreisen in eine andere Stadt der Russischen Föderation sind damit jedoch nicht möglich.

Verschollener Abendmahl-Kelch ist zurück

(Mensguth/Dzwierzuty) - In den Wirren des Zweiten Weltkriegs ging das liturgische Gerät der evangelischen Gemeinde in Dzwierzuty, damals Mensguth, verloren. In einem Kölner Auktionshaus tauchte kürzlich ein Abendmahlskelch von dort wieder auf. Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, brachte den stillen Zeugen eines Stücks deutsch-polnischer Geschichte jetzt zurück nach Masuren.

  • Der nächste Knüller ist da!

    Die im früheren Treuburg von Albrecht Czygan herausgegebene "Treuburger Zeitung" hatte über mehrere Jahre eine Beilage für Familienforscher. Diese wurde bis 1940 in sechs Heften zusammengefasst und unter dem schnurrigen Titel "Aus Treuburgs Okelkammer" herausgegeben. Eine der seltensten familienkundlichen Schriften Ostpreußens. Dank der Hilfe der Erben von Albrecht Czygan wird sie ab sofort zum kostenlosen Download angeboten: Eine unglaubliche Fülle an regionalhistorischen Fundstücken, Informationen über Personen, Orte und Lebensgewohnheiten!

  • Sensation: Corpstafel der Littuania zu Königsberg!

    Viele Lebensgeschichten von Studenten der Königsberger Universität seit dem Jahr 1820 finden sich in dieser "Corpstafel der Littuania zu Königsberg", die Dr. jur. Walter Passauer 1935 zusammengestellt hat. Eine wahre Fundgrube für Familienforscher! Unser Dank dafür gilt Hans-Peter Schawaller, der uns die Daten zur Verfügung stellte.

  • Die Pest in Ostpreußen

    Auf unserer Medienseite: Die Geschichte der Pest in Ostpreußen - vom Pestjahr 1549 bis zur Großen Pest der Jahre 1708 - 1710: Das Werk von Wilhelm Sahm aus dem Jahr 1905 zeigt in beeindruckender Weise die Not unserer Vorfahren in einer schlimmen Zeit. Mit aufschlussreichen Statistiken und einem Ortsregister.
    Wir stoßen fast täglich auf längst vergriffene Schriften, die uns wichtige Informationen über Menschen aus unserem Forschungsgebiet und deren Lebensverhältnisse liefern. "Die Geschichte der Pest in Ostpreußen" ist ein solches Buch.

26.01.2021: 16:00 - 17:30 Online-Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Der Förderkreis Gedenkort T4 e.V. und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas laden am 26. Januar 2021 ein zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Morde.

Auf einer Online-Veranstaltung sprechen von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr Angehörige der Opfer mit Jürgen Dusel, Beauftragter Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Links zu Zoom und Vimeo finden Sie im Flyer. Die Veranstaltung wird in Gebärden-Sprache übertragen. Es gibt eine Übersetzung in Leichte Sprache.

Mehr erfahren

Postkarten-Projekt auf GENEANET
Mit einem kostenlosen Zugang ermöglicht GENEANET Zugriff auf ca. 440.000 digitalisierte Postkarten u. a. auch aus Ost- und Westpreußen. Einfach mal ausprobieren (de.geneanet.org/postkarten).

Auch ein Verein sollte "up to date" sein!

Ein Sprichwort sagt: "Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern." Darum hat sich unser Verein Gedanken gemacht, um auch in der Öffentlichkeit besser wahrgenommen zu werden.
Herausgekommen ist dabei nicht nur unser neues Vereinslogo, sondern auch ein neuer Flyer und eine modernere Homepage.