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Der Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen

Der Verein wurde am 19.11.1925 in Königsberg i. Pr. gegründet und nach dem Kriege in Hamburg aus zunächst kleinen Anfängen wieder aufgebaut; ihm gehören heute etwa 1000 Mitglieder an.

Sein Forschungsgebiet umfasst die am 1.4.1878 eingerichteten Provinzen Ost- und Westpreußen (Altpreußen) in den Grenzen von 1815 (Wiener Kongress) bis 1920 (Versailler Vertrag). Die Kreise Deutsch Krone, Flatow und Schlochau, Danzig, Pommerellen, das Soldauer Gebiet und das Memelland sind deshalb einbezogen, nicht jedoch der Netzedistrikt mit Bromberg oder die während des Zweiten Weltkriegs an West- und Ostpreußen angeschlossenen polnischen Gebiete.

Ziel des Vereins ist es, die Familiengeschichtsforschung in Ost- und Westpreußen zu fördern. Dies erfolgt in erster Linie durch umfangreiche Publikationen unterschiedlichster Art, durch Förderung des Informationsaustauschs der Mitglieder untereinander und durch das Angebot zur Veröffentlichung und Archivierung der eigenen Arbeitsergebnisse.

Wie wohl in keiner anderen Landschaft Deutschlands war die Bevölkerung Altpreußens durch Einwanderungen aus den unterschiedlichsten Teilen Deutschlands und Europas geprägt. Daher sprachen bis in das 20. Jahrhundert hinein zahlreiche Einwohner Ost- und Westpreußens neben Deutsch auch Polnisch, Kaschubisch oder Litauisch. Es wundert deshalb nicht, wenn der Verein die Darstellung und möglichst auch die Edition archivalischer Quellen zur Siedlungs- und Ortsgeschichte von Anfang an zu seiner Aufgabe gemacht hat. Darüber hinaus wurde und wird auch der Kultur- und Bildungsgeschichte breite Aufmerksamkeit gewidmet. Diese breite Publikationstätigkeit unterscheidet den Verein von den meisten anderen familienkundlichen Vereinigungen Deutschlands.

In Verfolgung dieser Bestrebungen hat der Verein stets die Verbindungen mit der "Historischen Kommission für Ost- und westpreußische Landesforschung" und zu einer Vielzahl anderer heimat- und landeskundlich engagierter Institutionen gepflegt. Zur Zeit sind im In- und Ausland über 70 wissenschaftliche Einrichtungen, Institutionen sowie historische und familienkundliche Vereine oder Gesellschaften korporative Vereinsmitglieder seiner Schriften. Seit 1989 arbeitet der Verein verstärkt mit Partnern in Polen, Russland und Litauen zusammen.

Mehrere andere Vereinigungen arbeiten im Forschungsgebiet regional oder befassen sich mit familienkundlichen Spezialthemen. Mit ihnen besteht eine vielfältige Zusammenarbeit.

Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt wegen der räumlichen Zerstreuung der Mitglieder seit Kriegsende zwangsläufig beim schriftlichen Informationsaustausch und hier besonders bei den Publikationen. Zur Zeit werden vier Reihen herausgegeben, die einen Umfang von jährlich um die 2.000 Druckseiten erreicht haben.

Es sind dies

Die "Altpreußische Geschlechterkunde. Neue Folge" (APG NF), die "Sonderschriften", die "Quellen, Materialien und Sammlungen zur altpreußischen Familienforschung" (QMS) sowie die "Altpreußische Geschlechterkunde. Familienarchiv" (APG FA).

Insgesamt sind bisher mehr als 200 Bände erschienen. Interessenten erhalten auf Wunsch ein detailliertes Verzeichnis der Veröffentlichungen. Neumitglieder erhalten zur Erleichterung des Einstiegs eine etwa 30 Seiten starke Grundinformation.

Neben den Veröffentlichungen sieht der Verein die Förderung des Gedanken- und Ergebnisaustausches zwischen den einzelnen Mitgliedern als Aufgabe. Ihm dient ein Mitgliederverzeichnis mit Angabe der persönlichen Forschungsgebiete. Außerdem unterhält der Verein eine Mailingliste und veröffentlicht Online-Datenbanken und -register. Beim derzeitigen Mitgliederstand gibt es kaum ein Kirchspiel oder auch nur größeren Ort, in dem nicht bereits jemand forscht. Einige Mitglieder haben sich zum Zwecke der Arbeitsteilung in Gruppen zusammengeschlossen.

Der Verein selber, aber besonders etliche Mitglieder, verfügen über zum Teil umfangreiche noch nicht veröffentlichte familienkundliche Karteien und Dateien. Die Nutzung steht allen Interessenten nach Absprache offen. Auftragsforschungen auf Anfrage kann der Verein dagegen nicht leisten.

Vereinsbeitrag für Mitglieder

Der jährliche Vereinsbeitrag beträgt derzeit EURO 41,--, für Mitglieder im Ausland EURO 47,--. In diesem Beitrag ist die Lieferung der im jeweiligen Jahr erscheinenden Bücher eingeschlossen. Nur einige wenige in kleiner Auflage geförderte Bände mussten bisher von dieser Regelung ausgenommen werden.

Die Mitgliedsbeiträge sind wie alle Spenden steuerbegünstigt. Zum Nachweis gegenüber dem Finanzamt genügt bei Beträgen bis zu 200 Euro die Bescheinigung gegenüber dem Finanzamt (die Sie bei der Mitgliederverwaltung Frau Meier  anzufordern können), in Verbindung mit dem Buchungsbeleg Ihrer Bank (Kontoauszug). Für größere Beträge erhalten Sie eine gesonderte Spendenbescheinigung.

Falls Sie Mitglied werden möchten, drucken Sie sich bitte den nachstehenden Aufnahmeantrag aus, und schicken diesen ausgefüllt und unterschrieben mit herkömmlicher Post an die im Antrag angegebene Adresse. Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit im Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen!


 

Aufnahmeantrag als PDF-Datei zum ausdrucken
 
Vereinssatzung als PDF-Datei ausdrucken

 

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Stand: 01. Januar 2017